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BIN I A MENSCH ... ODA BIN I A WIENA
Gerhard Schifko - Gary Lux
Eine Hommage an Helmut Qualtinger - Bar Wien - 07. März 2012

Die Bar Wien ist heute bis auf den letzten Platz besetzt. Man ist gespannt auf den heutigen Abend. Mit ihrem Programm "Heiterzeit" haben Gerhard Schifko und Gary Lux im letzten Jahr ihre Kunst auf diesem Gebiet bewiesen. Pointiert vorgetragene Texte, unterbrochen von launigen Liedern, die aus der ursprünglich gedachten musikalischen Untermalung etwas Eigenständiges machen. Dieses Konzept ist aufgegangen, doch heute sind die Erwartungen an das neue Programm besonders hoch: Qualtinger ist kein leichtes Genre.

Der Anfang ist noch leicht und beschwingt mit L'amour, Travnicek will sich ein Auto kaufen, oder braucht er doch nur eine Mitfahrgelegenheit? Egal, der Papa wird's scho richt'n, denn Wien wird wieder Weltstadt. Doch ab nun wird es dunkel. Mörder, Kindervazahra und die alte Engelmacherin zeigen eine ganz andere Seite des goldenen Wienerherzens. Mit dem Krüppellied schicken sie uns in die Pause - das in der Kehle stecken gebliebene Gelächter kann nur mit dem für Wien so typischen "Achterl" hinuntergespült werden. Wir haben 20 Minuten Zeit, dass sich unsere Gänsehaut wieder legt.

Gleich zum Einstieg des zweiten Teiles werden wir aber wieder dort hingebracht, wo sich der Wiener am wohlsten fühlt - an den Abgrund des tiefschwarzen Humors. Doch langsam wird die Tristesse durchbrochen von philosophierenden Beamten, anspruchsvollen Patienten, um im Klassiker "Travnicek auf Urlaub" zu gipfeln. Die Welt ist wieder heil, der Wiener grantelt vor sich hin, um kurz vor Schluß bei einem Ausflug zu den blühenden Kastanien im Prater nochmal ganz düstere Seiten des Menschen - oder doch des Wieners? - aufzuzeigen.

Gerhard Schifko und Gary Lux schaffen es einen dramaturgischen Bogen zu spannen, bei dem keine Sekunde Langatmigkeit aufkommt, die fast drei Stunden wie im Flug vergehen - ja, und zum Schluß die Frage im Raum schwebt - bin i a Mensch ... oda bin i a Wiena.

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